Sonntag, 22. August 2010

Sylt - my first few days





Moin Moin!!!
Viele Liebe Grüße aus Rantum auf Sylt.
Meine ersten Arbeitstage hier sind nun vorbei. Bevor ich euch aber von meinem tollen Job hier erzählen werde, dürfte ihr mir erst einmal dazu gratulieren, dass ich mich am letzten Mittwoch erfolgreich an der Uni Köln eingeschrieben habe :) - hier noch einmal besonderen Dank an Julia und ihre liebe Oma, bei der ich übernachten durfte!!

Sylt ist wirklich sehr schön. Seit dem letzten Jahr bin ich ja eh ein absoluter "Sea-Fan" geworden und liebe es einfach am Meer zu sein <3.
Mein Hotel gefällt mir sehr gut.
http://www.dorfhotel.com/de/doerfer/sylt/uebersicht.html

Es ist eine ziemlich große Anlage und die Bezeichnung Dorfhotel ist absolut berechtigt, da es neben dem Hauptgebäude mit Restaurant und Rezeption (+ Verwaltung, Mietarbeiterkantine etc.), noch viele Wohnugebäude mit Ferienwohnungnen gibt. Des Weiteren haben wir noch ein Hallenbad samt Spa- nd Fitnessbereich, "Resis Kinderparadies" (= Kinder- und Jugendclub) und ein Haus, das nur Mitarbeiter bewohnen. Hier wohne ich mit meiner Kollegin Melanie zusammen. Jede hat ihr eigenes Zimmer mit Telefon und Fernseh, daneben teilen wir uns zusammen ein Wc ud Bad.
Über die Unterkunft kann ich mich also keineswegs beklagen. Zum Strand sind es nur 7 min und auf der anderen Seite liegt das Rantumer Becken. Für 1,50 € kann ich Hallenbad, Sauna und Fitnessraum benutzen und Fahrräder kostenlos ausleihen.
Allerdings arbeite ich auch viel und musste noch dazu schon drei mal "die Resi spielen". Resi ist eine Kuh und das Maskottchen unserer Hotelkette. Das Kostüm ist ein gróßes, dickes, plüschiges Kuhkostüm mit riesen Kopf, unter dem man extrem schnell schwitzt(Foto folgt hoffentlich bald!!). Das ich schon Mordgedanken gegenüber Resi hege, ist daher ja wohl verständlich!!:P Neben meinem Job als "Resi-die Kuh" den ich ja anscheinend super mache, bastel und spiele ich mit dn Kindern und bin vor allem für die jüngeren Kinder (3-6 J.) zuständig. Das ist total süß, obwohl es natürlich auch anstrengend ist.
Meine Kollegen sind alle ungefähr mein Alter oder ein wenig älter und ziemlich nett. Vor allem mit Melanie, meiner Mitbewohnerin, verstehe ich mich super. Sie hat übrigens, wie ich, einen Lippenpiercing, braune wuschelige Haare und in etwa die selbe Kleidergröße. Da unsere Vornamen noch dazu mit demselben Buchstaben beginnenn, ist es eigentlich schon vorprogrammiert, dass man uns beide verwechselt ;).
Ihr seht außer des Hungerlohns, den ich für 42 h/Woche verdiene, kann ich mich nicht beschweren. Morgen habe ich frei und kann ausschlafen. Juhhhuuuuu :)
Eines kann ich definitiv sagen: Bei der Arbeit mit Kinder wird einem nie langweilig. Sie bringen einen doch immer wieder zum schmunzeln. So z.B. der kleine J., der mir gestern aus voller Kehle "Probier's mal mit Geütlichkeit" aus seinem Kinderchor vorgesungen hat, oder der kleine Junge im Bus, der an der Haltestelle "FFK.Strand" seine Mama fragte, ob sie denn hier nicht rausmüssten.
KKinder :)

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